Die Zahnärzte am Königshof 0941-57828

Was tun, wenn Kariesbakterien Teile eines Zahnes beschädigt haben?

Wir beseitigen die Karies und füllen den Zahn in einer Sitzung. Bei kleineren Schäden benutzen wir weiches Material wie Komposit und füllen den Zahn direkt in der Praxis. Danach härtet das Material mit Hilfe von Lichtstrahlen aus.

Ist die erkrankte Stelle größer, wird Komposit in mehreren Schichten aufgetragen. Jede einzelne Schicht muss aushärten. Das ist aufwändiger und dauert länger. Gleiches gilt für Füllungen, die optisch besonders natürlich aussehen. Hier werden Schichten mit unterschiedlichen Farben aufgetragen. Die Füllung ist dann auch von Fachleuten nur schwer von natürlichen Zähnen zu unterscheiden.

Komposit besteht nur zu 20 Prozent aus Kunststoff und zu 80 Prozent aus mikroskopisch kleinen Glas- und Keramikteilchen. Komposit-Füllungen sind weniger langlebig als Inlays aus Keramik oder Gold.

Sind größere Teile des Zahns geschädigt, empfehlen wir Einlagefüllungen – auch Inlays oder Onlays genannt. Nach Kariesentfernung wird ein Abdruck der präparierten Zähne genommen. Auf dieser Basis fertigt der Zahntechniker eine exakte Füllung. Die im Dental-Labor hergestellte Füllung befestigt der Zahnarzt in den präparierten Zahn. Verwendet werden überwiegend Gold-Legierungen oder Keramik.

Weil reines Gold alleine zu weich ist, wird es mit anderen Metallen vermischt (Legierung). Da Gold-Inlays nicht zahnfarben sind, werden sie vorwiegend für Backenzähne eingesetzt. Ein Goldinlay ist gut verträglich und hält lange.

Füllungen aus Keramik können selbst Fachleute kaum von einem natürlichen Zahn unterscheiden. Keramik leitet keine Wärme weiter und ist geschmacksneutral. Keramikinlays sind  gut verträglich und halten lange.

Bild- und Videoquelle: proDente

Menü schließen